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Seit fast zwei Jahren erhalten die Kinder zwei- bis dreimal wöchentlich Instrumentalunterricht, einzeln und in Gruppen. Ihre Lernbegierde ist enorm. Der Musik- und Kunstunterricht gibt ihnen ein tiefes Selbstwertgefühl und öffnet ihren Blick für neue Möglichkeiten.
Im Moment gibt es 50 Kinder im Projekt. Die meisten spielen bereits Violine, Viola und Violoncello; die 20 Fortgeschrittenen im Orchester "Camerata", 20 jüngere im Vororchester, 10-15 haben mit Blockflöte begonnen, und weitere Kinder warten auf einen Platz.
Durch die wirtschaftliche Lage in Argentinien haben die Servidoras keine Mittel außer der eigenen Arbeitskraft zur Verfügung. Der deutsche Verein „Niños en Armonia“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Instrumente zu sammeln, sowie Geldspenden, um unter anderem für den Transport der Kinder, zwei bis drei reichhaltige Mahlzeiten pro Woche für die zum Teil Unterernährten, Unterrichtsmaterialien und nicht zuletzt eine angemessene Bezahlung der Lehrer aufzukommen.
Eine Besucherin von St. Maria de la Armonia, welche die Kinder bei einem kleinen Konzert erlebte, schrieb danach: „Mir scheint, dass die Musik dasjenige Medium ist, welches die Menschen am besten „gleich“ macht.“
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